BoreDoc – Digitale Bohrdokumentation. Einfach. Offline. Zuverlässig.

Mit BoreDoc erfassen Sie Bohrdaten direkt vor Ort – strukturiert, mobil und ohne Papierkram. Die App erstellt druckfertige Berichte, funktioniert auch offline und schützt Ihre Daten nach DSGVO.

  • Mobil & stark offlinefähig
  • Druckfertige PDF-Berichte in Sekunden
  • Keine Cloud – datenschutzfreundlich und lokal
Dokumentation Bohrplatz #1 - Park Sanssouci
Dokumentation Bohrplatz #2 - Park Sanssouci
Angaben zum Bohrloch #2
Angaben zum Bohrloch #1
Bohrplatz

Welche Plattformen unterstützt BoreDoc?

BoreDoc wird derzeit als Android-App für Tablets und Smartphones über den Google Play Store angeboten.
Zusätzlich steht eine Brower-Version für (Chrome, Firefox, Edge, Safari) zur Verfügung, die sich gut für Tests und den kurzfristigen Einsatz eignet. Für eine dauerhaft stabile Nutzung – insbesondere im Hinblick auf lokale Datenspeicherung und kontrollierte Updates – wird die App-Version empfohlen.

BoreDoc auf verschiedenen Plattformen

Was kann BoreDoc?

BoreDoc unterstützt Sie dabei, Bohrungen professionell zu dokumentieren und jederzeit den Überblick zu behalten. Von der Erfassung der Schichten bis hin zum vollständigen Bohrprotokoll bündelt BoreDoc alle wichtigen Informationen an einem Ort. So entstehen aus komplexen Daten klare Strukturen, die sowohl im Alltag auf der Baustelle als auch bei der Zusammenarbeit mit Auftraggebern, Behörden oder Partnern überzeugen.

BoreDoc ist eine plattformübergreifende App zur strukturierten Bohrdokumentation. Es ersetzt handschriftliche Formulare und reduziert Fehler durch geführte, strukturierte Eingaben. Unterschiedliche Projekttypen wie Bodenproben, Sondierungen oder Brunnenbau werden unterstützt – inklusive der einfachen Erstellung von Schichtenverzeichnissen, Bohrprofilen und weiteren Dokumenten.

Im Gegensatz zu klassischen Anwendungen arbeitet BoreDoc flexibel als App und Webanwendung. Mehrere Nutzer können gleichzeitig mit dem aktuellen Datenbestand arbeiten – unabhängig von Endgerät oder Betriebssystem. Durch die integrierte Mehrsprachigkeit wird die Zusammenarbeit zusätzlich erleichtert: Gibt ein englischsprachiger Nutzer „Clay“ ein, sieht ein deutschsprachiger Anwender automatisch „Ton“. Spracheinstellungen in der Benutzeroberfläche und in den Dokumenten sind dabei frei wählbar.

BoreDoc optimiert somit die Zusammenarbeit im Team – strukturiert, effizient und sogar sprachübergreifend. Ob für Ingenieurbüros, Bauunternehmen oder Gutachter: BoreDoc macht die Bohrdokumentation effizient, transparent und zuverlässig.

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BoreDoc im Einsatz

Startbildschirm

Nach der Installation...

... sollte als erstes die Registrierung erfolgen oder eine existierende Registrierung übertragen werden. Dies ist zum Erzeugen von Dokumenten unbedingt erforderlich.

Startbildschirm

Vorlagen

Ausgefüllte Vorlagen für Auftragnehmer und Techniker beschleunigen die Eingabe von sich wiederholenden Information im Eingabeprozess. Sind die Vorlagen nicht gefüllt, wird auf dem Start-Bildschirm ein Hinweis dazu angezeigt.

Bohrplatz

Bohrplatz

Zu einem Bohrplatz gehören Stammdaten, wie Auftraggeber und Auftragnehmer, sowie mehrere Bohrungen.

Hier befindet sich auch das Kontextmenü (Sandwich-Icon oben rechts) zum Bohrplatz.

Angaben zum Bohrloch #1

Angaben zum Bohrloch

Zu einem Bohrloch gehören die üblichen Daten, wie Name/Bezeichnung, Geo-Koordinaten, Bohrprotokoll (Ausführungszeitraum, Techniker, Bohrabschnitte, verwendete Geräte).

Angaben zum Bohrloch #2

Weitere Angaben zum Bohrloch

Zudem kann das Bohrloch mit Angaben zu den Bodenschichten, Bodenproben, Wasserständen, Verfüllung und dem Ausbau versehen werden. Nicht alle Angaben sind verpflichtend.

Kontextmenü Bohrplatz

Kontextmenü zum Bohrplatz

Das Kontextmenü zum Bohrplatz enthält verschiedene Funktionen, wie zum Beispiel die Validierung der eingegebenen Daten und Auslösen der Dokumentenerzeugung.

Dokumentenauswahl

Dokumentenauswahl

Im ersten Schritt der Validierung werden die Dokumente ausgewählt, welche erzeugt werden sollen. Dabei stehen u. a. zur Auswahl: Schichtenverzeichnis, Bohrprofil, Bohrprotokoll, Probenentnahmeprotokoll, Geologischer Schnitt und weitere.

Ergebnis der Validierung

Ergebnis der Validierung

Das Validierungsergebnis unterscheidet zwischen Fehler, Warnung und Gültig. Warnungen können als Hinweise verstanden werden. Beispiel: Ausbau im Bohrprofil ist nicht möglich, wenn keine Angaben zur Verfüllung gemacht wurden.

Dokumentation zum Bohrplatz erzeugen

Dokumentation erzeugen

Diese Funktion ist online verfügbar.

Durch das Anfordern eines Dokuments, werden die Daten des Bohrplatzes zum Server gesendet und dort die Dokumente erzeugt. Der Vorgang dauert je nach Verbindungsgeschwindigkeit 5 bis 20 Sekunden.

Dokumentation Bohrplatz #1 - Park Sanssouci

Dokumentation #1

Die erzeugte Dokumentation zum Bohrplatz wird als PDF auf Ihr Gerät übertragen. Sie benötigen für die Anzeige des Dokuments ein entsprechendes Anzeigeprogramm.

Preise & Verfügbarkeit

Derzeit können Sie BoreDoc vollständig kostenfrei nutzen. Unser Fokus liegt aktuell darauf, die Funktionen gemeinsam mit unseren Anwendern weiterzuentwickeln und optimal auf die Praxis abzustimmen. Ein verbindliches Preismodell wird zu einem späteren Zeitpunkt eingeführt. Bis dahin profitieren Sie von allen Vorteilen ohne Einschränkungen und ohne versteckte Kosten.

Schichtenverzeichnis

Ein Schichtenverzeichnis dient der systematischen Dokumentation geologischer Beobachtungen während einer Bohrung. Es bildet die Grundlage für das Verständnis des Untergrundes und beschreibt, welche Erd- und Gesteinsschichten in welcher Reihenfolge auftreten. Ziel ist es, eine nachvollziehbare Darstellung des Baugrundes oder geologischen Profils zu schaffen, die für Planung, Bauausführung und wissenschaftliche Auswertungen von Bedeutung ist.

Im Schichtenverzeichnis werden sämtliche angetroffenen Bodenarten und Gesteinslagen detailliert beschrieben. Dazu zählen Farbe, Körnung, Konsistenz, Feuchtigkeit oder Festigkeit sowie besondere Merkmale wie organische Einschlüsse oder Verwitterungsgrade. Ebenso werden die Tiefenangaben vermerkt, die den Beginn und das Ende der jeweiligen Schicht kennzeichnen. Diese Angaben ermöglichen eine präzise Zuordnung der geologischen Situation zu den Bohrtiefen. Auf diese Weise entsteht eine durchgehende Aufzeichnung, die später auch für Dritte ohne Kenntnis der Bohrung verständlich ist.

Ein sorgfältig erstelltes Schichtenverzeichnis ist unverzichtbar für Bauprojekte, bei denen Bodenverhältnisse eine zentrale Rolle spielen. Ingenieure und Geologen nutzen es, um Entscheidungen zur Gründung, Abdichtung oder zum Materialeinsatz zu treffen. Darüber hinaus hat es eine wichtige Funktion bei Umweltuntersuchungen, da Schadstoffverlagerungen oder Grundwasserfließrichtungen besser beurteilt werden können. Auch in der wissenschaftlichen Forschung, etwa bei der Rekonstruktion geologischer Zeiträume, stellt es ein wertvolles Instrument dar.

Das Schichtenverzeichnis erfüllt somit die Aufgabe, komplexe geologische Zusammenhänge auf eine klare und standardisierte Weise abzubilden. Es ist nicht nur ein technisches Dokument, sondern zugleich ein Mittel, um den Untergrund transparent und nachvollziehbar darzustellen. Seine Qualität entscheidet maßgeblich über die Aussagekraft aller weiteren Auswertungen, die auf diesen Daten basieren.

Die Erstellung von Schichtenverzeichnissen ist in verschiedenen Normen geregelt, um Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Wesentliche Vorgaben liefert die DIN 4022 (Boden- und Felsansprache), die eine systematische Beschreibung von Schichten sicherstellt. Ergänzend greift die DIN 4023 (Bohrprofil), da Schichtenverzeichnis und Bohrprofil inhaltlich eng miteinander verbunden sind. Auf internationaler Ebene ist zudem die ISO 14688 von Bedeutung, die die Benennung und Klassifizierung von Böden standardisiert. Diese Normen bilden die Grundlage für eine fachgerechte und normgerechte Dokumentation.

Bohrprofil

Das Bohrprofil ist eine visuelle Dokumentation, die den Schichtaufbau des Untergrundes in seiner vertikalen Abfolge zeigt. Es stellt die Ergebnisse einer Bohrung so dar, dass die einzelnen Boden- und Gesteinslagen auf einen Blick erkennbar sind. Während textliche Aufzeichnungen oft detailliert, aber schwerfälliger in der Auswertung sind, bietet das Bohrprofil eine klare und intuitive Übersicht. Damit ist es ein unverzichtbares Werkzeug in der Geotechnik, im Bauwesen und in den Geowissenschaften.

Die Erstellung eines Bohrprofils erfolgt in Form eines senkrechten Schnittes, der die Schichtenfolge der Bohrung abbildet. Typische Merkmale wie Schraffuren, Farben oder Symbole dienen der Unterscheidung der verschiedenen Materialien. Tiefenmarken machen deutlich, wo eine Schicht beginnt und endet, sodass die geologische Situation exakt wiedergegeben wird. Diese Kombination aus grafischen und metrischen Elementen ermöglicht eine schnelle Orientierung.

Praktisch gesehen erleichtert das Bohrprofil die Kommunikation zwischen Fachleuten. Bauingenieure, Geologen und Gutachter können anhand der Abbildung diskutieren, welche Risiken bestehen und welche Maßnahmen erforderlich sind. Auch für Auftraggeber oder Behörden ist die Darstellung hilfreich, da sie komplexe geologische Verhältnisse in einer verständlichen Form vermittelt. So wird das Bohrprofil zu einem Bindeglied zwischen technischer Genauigkeit und anschaulicher Vermittlung.

Darüber hinaus ist das Bohrprofil auch aus wissenschaftlicher Sicht wertvoll. Es liefert Daten, die zur Analyse geologischer Prozesse oder zur Rekonstruktion der Entwicklung einer Region genutzt werden. Durch den Vergleich mehrerer Bohrprofile lassen sich großräumige Strukturen und Zusammenhänge erkennen, die in reinen Textaufzeichnungen nicht so deutlich hervortreten. Das macht es zu einer wichtigen Basis für Forschung und Lehre.

Die standardisierte Erstellung von Bohrprofilen ist in Normen festgelegt. Besonders relevant sind die DIN 4023, welche die grafische Darstellung von Bohrprofilen regelt, sowie die DIN 4022, die die Beschreibung von Boden- und Felsmaterialien vorgibt. Ergänzend kommt die ISO 14688 zum Einsatz, die international gültige Regeln für die Klassifizierung von Böden enthält. Diese Normen stellen sicher, dass Bohrprofile unabhängig von Projekt und Region vergleichbar bleiben und fachübergreifend genutzt werden können.

Bohrprotokoll

Ein Bohrprotokoll ist die schriftliche Grundlage jeder Bohrdokumentation. Es hält alle wesentlichen Schritte, Beobachtungen und Rahmenbedingungen während einer Bohrung fest. Dadurch ermöglicht es eine lückenlose Nachverfolgung des Ablaufs und sichert die Qualität der erhobenen Daten. Ziel ist es, den gesamten Prozess transparent zu machen und für technische, rechtliche und wissenschaftliche Zwecke zuverlässig zugänglich zu halten.

Typischerweise enthält ein Bohrprotokoll Angaben zu Bohrgerät, Bohrverfahren, Beginn und Ende der Arbeiten sowie zur erreichten Tiefe. Ergänzend werden Hilfsmittel wie Verrohrungen oder Spülungen dokumentiert, ebenso wie unerwartete Vorkommnisse oder technische Schwierigkeiten. Alle Daten werden chronologisch geordnet, sodass sich der Bohrfortschritt nachvollziehbar darstellen lässt. Damit bietet das Protokoll nicht nur Informationen über das Ergebnis, sondern auch über die Bedingungen seiner Entstehung.

Im Bauwesen ist das Bohrprotokoll ein wichtiges Instrument, um den Baugrund zu beurteilen und Risiken einzuschätzen. Ingenieure und Auftraggeber können anhand der Dokumentation geeignete Bauverfahren auswählen und Kosten realistisch kalkulieren. Gleichzeitig dient es als Nachweis für Behörden und Versicherungen, dass die Arbeiten ordnungsgemäß und nach geltenden Standards durchgeführt wurden. In Konfliktfällen bietet es eine belastbare Grundlage zur Klärung.

Auch in der geowissenschaftlichen Forschung spielt das Bohrprotokoll eine bedeutende Rolle. Es liefert nicht nur Daten zu den angetroffenen Schichten, sondern dokumentiert auch die technischen Rahmenbedingungen, unter denen diese gewonnen wurden. Dadurch wird die Vergleichbarkeit mit anderen Bohrungen verbessert, und wissenschaftliche Aussagen erhalten eine höhere Aussagekraft. So verbindet das Bohrprotokoll die Praxis des Bauwesens mit der Methodik der Forschung.

Die formale Ausgestaltung von Bohrprotokollen ist in einschlägigen Normen geregelt. Maßgeblich ist die DIN 4021, die detaillierte Vorgaben für den Aufbau und die Inhalte von Bohrprotokollen macht. Ergänzend gilt die DIN 4022 zur standardisierten Ansprache von Böden und Gesteinen, um die Dokumentation einheitlich zu gestalten. Auf internationaler Ebene ist die ISO 22475 relevant, die Richtlinien für geotechnische Erkundungen, Probenahmen und Grundwassermessungen enthält. Diese Normen stellen sicher, dass Bohrprotokolle fachlich korrekt, vergleichbar und rechtlich belastbar sind.

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